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Rendite eines Garagenparks: Berechnung, Richtwerte und Einflussfaktoren

Die Rendite eines Garagenparks beschreibt das Verhältnis zwischen jährlichen Mieteinnahmen und dem eingesetzten Kapital. Sie liegt in Deutschland je nach Standort und Auslastung typischerweise zwischen 4 und 6 % netto – und kann in nachfragestarken Lagen 6 % und mehr erreichen. Damit übertrifft sie die Rendite klassischer Wohnimmobilien in Großstädten (2–4 %) regelmäßig.

Berechnungsformel

Bruttomietrendite = (Jahresnettomiete ÷ Kaufpreis) × 100

Nettomietrendite = ((Jahresnettomiete − laufende Kosten) ÷ Kaufpreis) × 100

Beispielrechnung (10 Einheiten, Mittelstadt):

Position Wert
Baukosten (10 × ZAPF Garage 3×6 m) ab 65.000 €
Grundstück (ca. 250 m²) ca. 50.000–100.000 € je Lage
Gesamtinvestition (Beispiel) ca. 130.000 €
Mietpreis pro Garage/Monat €80–120
Jahreseinnahmen (10 Einheiten) €9.600–14.400
Bruttomietrendite ca. 7–11 %
Nettomietrendite (nach Kosten) ca. 5–8 %

Hinweis: Grundstückskosten variieren erheblich. Die Berechnung dient der Orientierung und ersetzt keine individuelle Finanzierungsberatung.

 

Drei Renditequellen eines Garagenparks

Fachleute unterscheiden bei Garagenparks üblicherweise drei Renditequellen:

1. Laufende Mietrendite – die direkte Nettomietrendite nach Abzug aller Betriebskosten. Sie liegt typischerweise bei ca. 4 % netto.

2. Steuerersparnis durch AfA – durch die Absetzung für Abnutzung ergibt sich nach Berücksichtigung des persönlichen Steuersatzes eine zusätzliche Renditekomponente. In Kombination mit der Nettomietrendite werden so Gesamtrenditen von ca. 5,7–6,5 % nach Steuern erreicht.

3. Wegfall der Instandhaltungsrücklage – bei Wohnimmobilien müssen Eigentümer typischerweise 1–2 % des Immobilienwerts jährlich für Instandhaltung zurücklegen. Bei Betonfertiggaragen entfällt dieser Posten weitgehend, was die effektive Rendite erhöht.

 

Mietpreise in Deutschland nach Lage (2024/2025)

Lage Monatliche Garagenmiete
Ländliche Region €30–50
Kleinstadt / Randlage €50–80
Mittelstadt €80–120
Großstadt (z.B. Köln, Düsseldorf) €90–150
Metropole (Berlin, Hamburg, München) €120–200
Toplagen Frankfurt, München Innenstadt bis €290 (Tiefgarage)

Quellen: ADAC, Immowelt, Kleinanzeigen-Analyse 2024

 

Einflussfaktoren auf die Rendite

Faktor Einfluss
Standort/Lage Hoch – entscheidet über erzielbaren Mietpreis
Auslastungsgrad Hoch – Vollvermietung erhöht Rendite deutlich
Anzahl der Einheiten Mittel – Skaleneffekte ab ca. 10 Einheiten
Bauqualität Mittel – Betonfertiggaragen senken Instandhaltungskosten
Finanzierungsstruktur Mittel – Fremdkapital beeinflusst Eigenkapitalrendite
Steuerlicher Steuersatz Mittel – bestimmt Vorteil durch AfA

 

Vergleich: Garagenpark vs. andere Anlageformen

Anlageform Rendite p.a. (ca.) Aufwand Risiko
Garagenpark 4–6 % und mehr Gering Gering–Mittel
Wohnimmobilie Großstadt 2–4 % Hoch Mittel
Bundesanleihen (2025) ca. 2,5 % Sehr gering Sehr gering
Aktien (DAX, Ø 10 J.) ca. 7 % Gering Hoch
Festgeld (2025) ca. 2–3 % Sehr gering Sehr gering

 

Bezug zu ZAPF Garagen

ZAPF Betonfertiggaragen zeichnen sich durch eine besonders lange Lebensdauer und minimale Instandhaltungskosten aus – zwei Faktoren, die direkt die Nettorendite eines Garagenparks beeinflussen. ZAPF liefert Garagen schlüsselfertig ab 6.500 € pro Einheit (3 × 6 m, inkl. MwSt).

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Rechtlicher Hinweis

Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Alle genannten Rendite- und Mietpreisangaben  sind Richtwerte auf Basis verfügbarer Marktdaten und können je nach Standort, Marktlage und individueller Situation erheblich abweichen. Eine Garantie für die Erzielbarkeit bestimmter Erträge 
wird nicht gegeben.

ZAPF Garagen ist Hersteller von Betonfertiggaragen und kein Finanz-, Steuer- oder Anlageberater. Vor einer Investitionsentscheidung empfehlen wir die Beratung durch einen qualifizierten Finanz- oder Steuerberater sowie die Prüfung der baurechtlichen Gegebenheiten durch einen Fachkundigen vor Ort.